Der Waschbär ist da – was nun?

Jeder von uns kann Maßnahmen ergreifen, um das eigene Grundstück, aber auch die heimische Tier- und Pflanzenwelt vor dem invasiven Waschbären zu schützen.

  1. Die empfindlichen Nasen der Waschbären mögen keine starken Gerüche, wie zum Beispiel Curry-Pulver, Cayenne Pfeffer, Nelken oder auch Essig.
  2. Haustiere können gegen viele durch den Waschbären übertragbare Krankheiten geimpft werden. Da auch der Kot von Waschbären Krankheiten übertragen kann, muss dieser entfernt werden. Zum eigenen Schutz sollten dabei Handschuhe, Schutzbrille und Atemmaske getragen werden.
  3. Ein Kletterschutz an der Regenrinne kann verhindern, dass Waschbären über das Dach ins Haus gelangen können. Der Schornstein kann zusätzlich mit einem Gitter vor den Tieren gesichert werden. Die nachtaktiven Tiere lassen sich durch Licht vertreiben. Ein Bewegungsmelder, den die Waschbären beim Betreten des Grundstücks auslösen, kann hier Abhilfe schaffen.
  4. Auch Wasser aus dem Schlauch mögen die Waschbären trotz ihres Namens ganz und gar nicht!
  5. Um Gartenvögel vor dem Raubtier zu schützen, können waschbärsichere Nistkästen im Garten aufgehängt werden. Die besondere Bauweise der Kästen verhindert, dass Waschbären trotz ihrer geschickten Hände an das Vogelgelege gelangen. Metallmanschetten an Baumstämmen verhindern, dass Waschbären Bäume hochklettern um an Baum höhlen oder Vogelnester zu gelangen. Fallobst im Garten sollte möglichst schnell eingesammelt und für den Waschbären unzugänglich aufbewahrt werden. Süßes Obst frisst dieser nämlich für sein Leben gerne!
  6. Mülltonnen können mit bestimmten Verschlüssen oder schweren Steinen unzugänglich gemacht werden. Es hilft außerdem, wenn die Tonnen so stehen, dass Waschbären sie nicht erklettern können.