Gefahren im Garten

Waschbären sind Kulturfolger. Siedlungsgebiete bieten den Tieren ideale Lebensbedingungen: viel Nahrung, wenige Feinde und zahlreiche Versteckmöglichkeiten. Deshalb breiten sie sich dort zunehmend aus.

Doch was bedeutet es, wenn sich Waschbären im eigenen Garten niederlassen? Finde heraus, was die Tiere alles anstellen können und welche Folgen das für Mensch und Natur haben kann.

  1. Baumhöhlen dienen den Waschbären als gemütliches Schlafquartier. Sie können hier sogar ihre Jungen großziehen. An Futterhäuschen für Vögel bedienen sie sich gerne und gelegentlich plündern sie sogar Vogelnester.
  2. Waschbären sind geschickte Kletterer. Über Regenrinnen kommen sie leicht auf das Hausdach und von hier über den Schornstein oder durch lose Dachziegel auf den Dachboden. Beim Einstieg ins Haus sind sie nicht zimperlich und können erhebliche Schäden, z.B. an der Dämmung, anrichten.
  3. Hunde- oder Katzenfutter wird von Waschbären gerne gefressen. Sie können gefährliche Krankheiten, wie Staupe, und Parasiten, wie den Waschbär-Spulwurm, an Menschen oder ihre Haustiere übertragen. Bitte den Kontakt mit Waschbären und ihren Hinterlassenschaften vermeiden – Hygiene schützt vor Ansteckung!
  4. Leicht zugängliche Mülltonnen sind für den Waschbären ein kostenloses Buffet! Die Allesfresser werden mit ihrem ausgezeichneten Geruchssinn und den geschickten Händen immer fündig.
  5. Im Gartenteich tasten die geschickten Tiere nach Amphibien, wie Fröschen und Molchen.

Ich hab jetzt nur die einzelnen Zeichnungen und den Hintergrund in diesem Ordner. Holger hat die Szene mit und ohne Waschbären zusammengesetzt, vllt auch in Indesign und da für dich erreichbar? Wäre ja unnötige Arbeit die Szenen nochmal neu zusammenzusetzen.